Alone on the Floor

So also der erste wirkliche Eintrag. Ich denke jeder kennt das Gefühl, wenn man nach hause wandert flaniert mit den iPod Ohrstöpseln in den Ohren und sich völlig in Gedanken verliert. Man denkt über Gott und die Welt nach und bemerkt gar nicht das man auf einmal vor seiner Haustür steht und verzweifelt den Schlüssel in deiner der Hosentaschen sucht und ihr einfach nicht finden kann, weil diese völlig überfüllt sind. Irgendwann findet man das Objekt der Begierde und stürmt ins Haus. Doch wenn man sich dann aus der Welt losreißen kann in der man vorher war mit der Musik unterlegt, merkt man, dass absolute Ruhe herrscht im Haus.

Was auch sonst?!

Die Eltern sind arbeiten, man hat sie vielleiht am morgen gesehen als man halb tot aus seinem Bett gekrochen ist, was ein schwerer Kampf ist und sich jeden Morgen die gleiche frage stellt ob es wirklich nötig ist aufzustehen und die Lehranstalt zu gehen.

Gut der erste schritt ist gemacht doch jetzt noch völlig verwahrlost über den Flur kriechen und ins Bad flüchten, weil die Eltern einen schon wieder mit lauter unnötigen Fragen bombardieren und man sich nur denkt ob Eltern darauf programmiert sind, solche Fragen zu so früher Stund zu stellen. Naja egal irgendwann wacht man unter der Dusche auf und kommt einigermaßen wach aus dem Bad, wo sofort wieder irgendwelcht sinnlosen Fragen auf einen einprasseln und unnötige hektik verbreitet wird, ob der Sohn es noch rechtzeitig zur Schule schafft oder nicht (UHRZEIT 7:20).

Man ignoriert die Fragen und alles andere und begiebt sich nach unten zum warmen leckeren Kaffee, der zweiten Station der Wachmacher. Dabei Musik hören auf einem der vielen Mainstream Musiksender, jeder kennt sie und guckt sie trotzdem nicht, weil jedem die ständige Handywerbung auf die Nerven geht. Das Toast wird sich noch schnell in den Kauapparat geschoben und schon flieht man so schnell es geht aus dem Haus, auf die Straße und begibt sich mit Zigarette und Musik zur Schule.

Was für ein Morgen und das jeden Tag.

Manchmal freut man sich dann über die zu Anfang beschriebene Situation zur Mittagszeit, wenn niemand einen stört, doch am Abend beginnt die nächste grausame Phase, wenn nach und nach die beiden Elternteile nach Hause kommen und von einem erwarten, dass man sich mit ihnen unterhält, weil man sich noch nicht gesehen hat am Tag. Der erlösende Moment ist dann das Abräumen des Tisches nach dem Abendbrot, bei dem man sich auch nich unterhält, weil die Mutter irgendeinen Scheiß (ich entschuldige mich für die Wortwahl) im Tv gucken MUSS. Man fleiht nach oben vor den PC und unterhält sich wieder mit seinen Freunden über sonnlose oder manchmal auch sinnvolle Dinge.

 

15.11.06 13:46

bisher 11 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ju (15.11.06 14:33)
Jey, könnte einer meiner Tage sein


(15.11.06 18:05)
einer meiner nicht


Flo (15.11.06 18:41)
wer hat den 2. kommentar geschrieben?


Tina / Website (15.11.06 19:20)
Ich nicht^^ Aber bloggen besteht nicht nur aus Tagesabläufen. Wo sind den Emotionen???


Ju (15.11.06 22:38)
Boa, tina, du gehst aber ran


famosa (16.11.06 14:59)
Tina, erste Zeile ich zitiere: "Gefühl"
weiter gehts mit ipod, aber das macht ja nix ^^


Flo (16.11.06 17:27)
danke danke aber ich glaube das war nur rache gegen den eintrag den ich bei ihr geschrieben hab^^


famosa (16.11.06 17:39)
rache "für"!


dan (16.11.06 20:57)
Also ich sehe da tiefere Bedeutung.^^


Flo (16.11.06 21:21)
tiefere bedeutung im bezug auf was?


yoyo (16.11.06 22:19)
Aufstehen.
Nochmal ins Bett legen und 10 Minuten pennen.
Wirklich aufstehen.
Duschen.
Zurück ins Zimmer.
Musik.
Anziehen.
Essen.
Im Bad hübsch machen.
Zu spät sein.
Eltern zuhören.
So grade noch den Zug kriegen.
blargh

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